Montag, 19. August 2013

Tag 14

Nach einer wunderbaren Nacht im Habsburghaus, im Bettenlager für 65 Leute, alleine, bin endlich weiter gegangen.

Ich bin den Kaisersteig auf den Rehboden abgestiegen und dann über den Naßkamm auf die Lurgbauerhütte, auf der Schneealpe. Dort bin ich nur auf ein schnelles Getränk eingekehrt und dann über den Amaißbichl und den Grenzkamm auf den Kreuzsattel. Dieser Weg ist zwar wenig begangen und teilweise auch ein wenig ausgesetzt, aber es lohnte sich auf jeden Fall ihn zu nehmen. Vom Kreuzsattel bin ich die Forststrasse bis zur Kalten Mürz hinunter gegangen. Die Kalte Mürz ist ein wunderschöner kleiner Bach im moment, der in einem weißen Kiesbett verläuft.
Beim Gang aus dem Tal habe ich auch zwei Kletterer getroffen die mir erzählten, dass hier kaum etwas eingebohrt sei und der weite Griffabstand die ganze Kletterei in der Gegend recht schwer macht.
Am Abend bin ich im Gasthof Leitner eingekehrt. Die Käsespätzle hier sind sehr zu empfehlen, da sie mit einem sehr würzigen Salzburger Käse gemacht sind. Nach dem Abendessen bin ich mit einem Paar vom ÖGV, dem österreichischen Gebirgsverein, zum reden gekommen. Der ÖGV ist eine Sektion des AV und die Zwei waren in der Gegend um nach dem Zustand der Steige der Region zu sehen. Wir haben uns dann recht schnell in ein Gespräch über das Wandern vertieft. Ich habe etliche gute Tips bekommen, wie ich weiter gehen könnte und wo es schön ist in der Region und und und.
Nach 22.5km, 1232m hinauf und 2007m hinunter war ich dann auch gut müde und bin recht schnell eingeschlafen.

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